Abschlussprüfung und Interne Revision

Ein Stück weit sind beide Funktionen Wettbewerber um die Gunst der Geschäftsführung oder des Vorstandes. Während die Abschlussprüfung oftmals als bezahlte Belästigung bezeichnet - und auch empfunden - wird, wird die Interne Revision


Die Abschlussprüfung hat einen gesetzlichen Auftrag und ist reglementiert, vor allem über die Verlautbarungen des Instituts der Wirtschaftsprüfer und der gesetzlichen Bestimmungen. Wesentlich sind hier die §§ 316, 317 HGB sowie die entsprechenden IDW-Standards.

Die Interne Revision unterliegt (Ausnahme Banken und Versicherer) keinen gesetzlichen Regelungen. Es gilt die Definition zur Internen Revision aus den Berufsstandards mit den Freiheiten zur Ausgestaltung der Tätigkeit i.R.d. § 76 Abs. 1 AktG für den Vorstand oder die Geschäftsführer einer GmbH.

Die Interne Revision ist also nach den Belangen des Unternehmens frei gestaltbar und kann sich verschiedene Tätigkeitsschwerpunkte setzen. So sind Ordnungsmäßigkeitsprüfungen, Wirtschaftlichkeitsprüfungen, aber auch Management Audits möglich. Die Abschlussprüfung beschränkt sich auf die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses.

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