Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

Unter den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung versteht man Mindestanforderungen an ein Buchungssystem, das auch für den Bereich der Informationstechnologie gilt. Im Folgenden geben wir Ihnen einen kurzen Überblick zu den relevanten Grundsätzen mit einer kurzen Erklärung.


Belegfunktion:
  Die in § 238 Abs. 1 HGB geforderte Nachvollziehbarkeit der Buchführung vom Urbeleg bis zum Abschluss und zurück setzt voraus, dass die Existenz und die Berechtigung jeder Buchung durch einen Beleg nachgewiesen wird.

Journalfunktion:  Alle buchungspflichtigen Geschäftsvorfälle müssen möglichst bald nach ihrer Entstehung vollständig und verständlich in zeitlicher Reihenfolge aufgezeichnet werden.

Kontenfunktion:  Die im Journal in zeitlicher Reihenfolge aufgezeichneten Geschäftsvorfälle müssen auch in sachlicher Ordnung auf Konten abgebildet werden.

Dokumentation:  Voraussetzung für die Nachvollziehbarkeit des Buchführungsverfahrens ist eine ordnungsgemäße Verfahrensdokumentation, die die Beschreibung der zum Verständnis der Rechnungslegung erforderlichen Verfahrensbestandteile enthalten muss.

Aufbewahrung: Informationen stammen aus der vorgegebenen Quelle; es ist eine eindeutige Zuordnung zum Verursacher möglich.

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